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Mit Eggy Egbert durch die Schatzkammer

TRIER. Die neue Schatzkammer in der Stadtbibliothek Trier hat es in sich: Gezeigt werden kostbare Handschriften und Drucke, eindrucksvoll im Dunklen angeleuchtet und in Szene gesetzt. Die Schätze, zu denen zwei große Globen aus dem 17. Jahrhundert gehören, sind auch für Schulklassen und Familien sehr sehenswert. Neu ist ein Museumsführer für Kinder: Mit „Eggy Egbert“ können sich Kinder auf Spurensuche durch die Schatzkammer begeben. "Spannend, die alten Bücher zu entdecken!", meinten einige Schüler der Hubert-Cüppers-Schule bei einem ersten Probenlauf mit dem neuen Museumsführer. Ob sie den Besuch der Schatzkammer anderen Kindern empfehlen würden? "Auf jeden Fall!", lauteten die Antworten.

Nach der umfänglichen "Frischzellenkur" der Stadtbibliothek in der Weberbach werden Besucher, die schon länger nicht mehr dort waren, die Einrichtung kaum mehr wiedererkennen. Es gibt einen barrierefreien Zugang, Aufzug und ein freundliches neu gestaltetes Entrée. Die wahre Schatzkammer öffnet sich in einem separaten Raum. Von einem "hochrangigen kulturellen Schatz aus dem Mittelalter" spricht der Chef der Bibliothek, Prof. Dr. Michael Embach, zu Recht. Beherbergt die Schatzkammer mit dem 1000 Jahre alten Codex Egberti doch ein Unesco-Weltdokumentenerbe und viele weitere Kostbarkeiten. Sie alle sind in Vitrinen ausgestellt und zeigen virtuose Mittelalterkunst. Wunderschön ins rechte Licht gesetzt, kann man beim Betrachten der Bilder und Schriften erahnen, wieviel Mühe und Können für das Herstellen dieser farbprächtigen Kunstwerke einst wohl von Nöten waren....Mit Eggy Egbert durch die Schatzkammer

Eine Stätte gegen das Vergessen

HINZERT. Wenn an beliebigen Wochentagen Familien mit Kind und Kegel aus Holland, Gäste aus Hamburg, regionale Schulklassen oder Trierer Autofahrer die Ausfahrt an der A 1 bei Reinsfeld im Hunsrück wählen, hat das oft einen besonderen Grund. Inmitten sanft geschwungener Hügel, Felder und Wälder befindet sich die nahe an der Autobahn gelegene Gedenkstätte des SS-Sonderlagers/KZ Hinzert. Seit 2005 erinnert in einem architektonisch gelungenen Gebäude die Dokumentationsstätte an die Gräueltaten der Nationalsozialisten und an das Leid der Inhaftierten. Nachweislich 321 Menschen kamen im Lager um, möglicherweise bis zu 1 000 Menschen. Die Ausstellung beinhaltet Zeitzeugenberichte, Filme, Zitate, Fotos und Textmaterial. Audioguides informieren auf deutsch, englisch und französisch.

Die Ausstellung widmet sich der Geschichte des Lagers, den Häftlingen, Tätern, Morden und dem Lageralltag. Beeindruckend sind auch die künstlerischen Zeugnisse von Häftlingen, die ihre traumatischen Erfahrungen in Bildern und Kunstwerken festhielten und so das Lagerleben für weitere Generationen dokumentierten. Es gibt auf Schulklassen individuell abgestimmte Führungen und auf Anfrage Projekttage. Pädagogen werden zur Gedenkarbeit in Schulen und Jugendeinrichtungen beraten.
In dem SS-Sonderlager wurden 13 600 Menschen aus ganz Europa, viele aus Luxemburg, in den Jahren 1939 bis 1945 gefangen gehalten. Mindestens 321 Menschen starben im Lager. Der heutigen Gedenkstätte ist der Friedhof und eine Kapelle angegliedert. Diese waren lange Zeit die einzigen öffentlichen Hinweise auf die im Jahr 1946 eingerichtete Gedenkstätte, bis in die 90er Jahre gab es lediglich das eher irreführende Schild "Ehrenfriedhof"....weiter

Der Goldschatz von Trier

Alles Gold, was glänzt. (Foto: Thomas Zühmer)

TRIER. Der größte erhaltene Goldschatz der römischen Kaiserzeit befindet sich in Trier. Vor 20 Jahren wurde der riesige Münzfund bei Ausschachtungsarbeiten in der Feldstraße entdeckt. Fast 20 Kilo schwer und mit mehr als 2650 Münzen stellt der Schatz vermutlich ein öffentlich verwaltetes Bankdepot dar. Das Rheinische Landesmuseum zeigt in seinem Münzkabinett mit einer Sonderausstellung erstmalig den kompletten Schatz. In diesem Rahmen werden verschiedene Veranstaltungen stattfinden. Für Familien, Schulkinder und Klassen gibt es spezielle Angebote wie die einstündige Sonderführung "Gold, Macht und Intrigen" oder die Schatzsuchen jeweils am Samstag und Sonntag bis Ende April.

Für Familien und Kinder gibt es jeden Samstag und Sonntag von 10 bis 17 Uhr "Schatzsuche für Familien". An der Museumskasse liegen kostenlose „Schatzkarten“ bereit, mit denen das Museum und der Goldschatz entdeckt werden kann. Kinder ab der 2. Klasse können die Aufgaben alleine lösen, bei Kleineren helfen Eltern oder Großeltern.

Am 9. September 1993 kam der vor knapp 1800 Jahren verborgene „Trierer Goldschatz“ bei Ausschachtungsarbeiten in der Trierer Feldstraße zufällig ans Licht. Im Vortrag werden zahlreiche Geheimnisse, die diesen besonderen Ausnahmefund umgeben, preisgegeben sowie Fakten über die geschichtlichen Umstände zur Zeit der Verbergung thematisiert.
Die wissenschaftliche Bearbeitung des Schatzes ergab, dass es sich hierbei nicht um ein Privatvermögen, sondern um eine Art öffentlich verwaltetes Bankdepot handelte - nur der Verwalter hatte Zugriff darauf und konnte Einzahlungen und Entnahmen durchführen. In einem Bronzegefäß gelagert, wurden die Münzen vermutlich im Jahr 196 n. Chr. während eines Bürgerkrieges im Keller eines Wohnhauses vergraben. Da sie dort bis in unsere Tage verborgen blieben, ist anzunehmen, dass der Besitzer kurz danach ums Leben kam und sein Wissen um das Versteck mit ins Grab nahm. Insgesamt sind 29 Portraits von Kaiser und Kaiserinnen sowie Verwandten des Kaiserhauses auf den Aurei abgebildet. (Text: RLM/GB)

90 Krippen aus der ganzen Welt

KLÜSSERATH. Nicht nur bei schlechtem Wetter oder in der Winterzeit lohnt sich ein Besuch des Klüsserather Krippenmuseums. Träger des Museums sind die Klüsserather Krippenfreunde, die mit rund 200 Mitgliedern der größte Krippenverein von Rheinland-Pfalz sind. Sie haben in zweijähriger Arbeit und mit finanzieller Unterstützung des Landes ein mehr als 300 Jahre altes Winzerhaus in der Hauptstraße von Klüsserath saniert.
In dem heutigen Gewölbekeller, einem früheren Weinkeller, können Besucher die Entstehung des Krippenmuseums mit einem Film und persönlichen Erklärungen nachvollziehen. Danach beginnt die Besichtigungstour durch drei Stockwerke: Im Mittelpunkt der 90 Exponate stehen Weihnachtskrippen. Sie kommen aus verschiedenen Kulturkreisen und sind aus Glas, Ton oder Papier. Das Krippenmuseum hat spezielle Angebote für Kinder. Dazu gehört beispielsweise das Bauen eigener Krippen unter Anleitung.

Das alte Winzerhaus in der Hauptstraße 83 gleich neben der früheren Mädchenschule präsentierte sich vor etlichen Jahren in einem völlig verfallenden Zustand. Mit Unterstützung aus der Politik und der Zusage finanzieller Hilfe sanierten so gut wie jeden Samstag rund 15 Mitglieder der Krippenfreunde das Gebäude, berichtet ein Krippenfreund. Was seit 2010 nun eine weitere touristische Attraktion an der Mosel und örtliche Besonderheit darstellt, kann sich sehen lassen....Das Klüsserather Krippenmuseum

Druck- und Spielkartenmuseum im Kulturhuef

Workshops bei den Nachbarn

GREVENMACHER (LUX.). Früher war er ein Schlachthof, heute ist er kultureller und kreativer Treffpunkt: der Kulturhuef in Grevenmacher. Er liegt, von Wasserbillig aus kommend, direkt am Ortseingang von Grevenmacher. Dort gibt es nicht nur das Kino Cinémaacher, sondern auch ein Druck- und Spielkartenmuseum sowie ein Kulturcafé mit Kleinkunstbühne. Der Kulturhuef bietet das Jahr über eine Vielzahl von Veranstaltungen und Workshops an. Letztere sind auch als Kindergeburtstage konzipiert und eignen sich insbesondere für kleine Bastler und kreative Menschen.

Das Druckmuseum befasst sich mit der Geschichte des Druckereiwesens in Luxemburg. Es gibt regelmäßig Gratisführungen (www.kulturhuef.lu). Das Museum ist außer montags immer an Nachmittagen von 14 bis 18 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet. Das Spielkartenmuseum im Kulturhuef knüpft an die lange Tradition der Spielkartenherstellung in Grevenmacher an. Auch hier gibt es zu bestimmten Terminen Gratisführungen (www.kulturhuef.lu), Öffnungszeiten wie oben. Außerdem gibt es im Kulturhuef das Kulturcafé mit einer Kleinkunstbühne für Konzerte und Theater sowie das Kino Cinémaacher. Es wurde auf digitale Projektion umgestellt und zeigt die gängigen Blockbuster, Kinder- und Autorenfilme.

Regelmäßig arbeiten im Kulturhuef Künstler, mit denen die Teilnehmer Kreatives wie beispielsweise Siebdruck, Linolschnitt oder Animationsfilme herstellen. Auch für Kinder gibt es eine reichliche Auswahl an Workshops. Und zwar an Nachmittagen und in den luxemburgischen Ferien. Auch bei den Kindergeburtstagen werden die Kinder von Kursleitern betreut. Die Geburtstage finden wie die übrigen Angebote mehrsprachig statt. Wer also nicht luxemburgisch oder französisch sprechen kann, braucht keine Sorge zu haben - nebenbei lernt man eben noch was dazu.

Bei den Kindergeburtstagen wird im Jahr 2013 unter anderem angeboten: ein eigenes Buch basteln, ein eigenes Kartenspiel gestalten, Papier herstellen, Geschenkkisten basteln, T-Shirts bedrucken, Taschen herstellen oder individuelle Anstecknadeln fertigen. Alter, Gruppengröße, Preis (meist um 70 Euro für zwei Stunden) und weitere Infos unter kulturhuef.lu. (GB)

Teddy, Puppe, Eisenbahn: das Spielzeugmuseum

TRIER. Auf einer Fläche von 500 Quadratmetern, verteilt auf zwei Stockwerken, sind im Trierer Spielzeugmuseum 5 000 Exponate ausgestellt. Da das Spielzeugmuseum insbesondere bei erwachsenen und älteren Besuchern Entzückungsrufe und jede Menge "Damit habe ich auch gespielt"- und "Weißt Du noch"-Reaktionen hervorruft, ist ein gemeinsamer Besuch von Oma, Opa, Mama, Papa und Kindern empfehlenswert - der Erzählstoff dürfte nicht ausgehen!

Eine Attraktion ist die so genannte Altstadtsanierung, eine dörfliche Kulisse mit sich bewegenden Steiff-Tieren. Sie wurde vor 50 Jahren von der Firma Steiff für die Nürnberger Spielwarenmesse hergestellt, damals allerdings noch ohne Steifftiere. Nach der Messe kam die Kulisse in ein Behindertenheim, dessen junge Bewohner Steifftiere in die Kulisse setzten. Nach der Schließung des Heims kam die Altstadtsanierung ins Spielzeugmuseum. Angetrieben durch Elektromotoren, Holzräder und Lederriemen werkeln die Tierchen in ihrem Dorf. Jeweils zur vollen und halben Stunde werden die fleißigen Steifftiere aktiv....Das Spielzeugmuseum Trier

Volkskunde zum Anfassen

KONZ-ROSCHEID. Ein Museum, das lebendig ist: Da gibt es in dem 20 Hektar großen Freigelände authentisch und liebevoll eingerichtete alte Häuser aus dem Hunsrück und von der Mosel. In den Häusern entsteht das Gefühl, dass die früheren Bewohner nur gerade mal zum Nachbarn um die Ecke weg sind. Das Butterfass in der Küche, die Wärmflasche in der Schlafkammer, der Kräutergarten hinterm Haus.....Freilichtmuseum Roscheider Hof

Ab in die Mausefalle

Foto: Mausefallenmuseum

NEROTH. Ein Museum ganz besonderer Art ist das Mausefallenmuseum in Neroth. Der kleine Eifelort, der sich selbst auch Mausefallendorf nennt, lohnt sich für einen Besuch mit der Familie immer mittwochs oder freitags, um das Mausefallenmuseum zu besichtigen. Für Gruppen ab acht Personen öffnen die Betreiber des Museums auch gerne auf Anfrage seine Pforten.

Familien können mit dem Auto nach Neroth fahren (A1 Richtung Daun/Eifel). Oder besser noch einen Tagesausflug mit dem Zug nach Gerolstein unternehmen. Von dort kann man auf dem Eifelsteig nach Neroth wandern (acht Kilometer). Im Museum gibt es 400 Exponate. Zuerst wird ein Film gezeigt, danach gibt es spannende Geschichten zu den einzelnen Ausstellungsstücken. Das Mausefallenmseum verdeutlicht die schwierige Situation der Bauern im frühen 19. Jahrhundert. Nicht nur Kriege und der Raubbau an den Wäldern hatte die Bevölkerung in eine schlimme Lage gebracht. Das Dörfchen Neroth war zusätzlich durch Brandkatastrophen und Missernten betroffen. Hilfe in der Not brachte die Idee, Mäusefallen herzustellen.

Das Museum präsentiert die verschiedenen Produktionsphasen des Drahtwarengewerbes in Neroth und stellt den gesamten Zeitraum der Gewerbeentwicklung von den 1830er Jahren bis in die 1970er Jahre dar. In den Notzeiten des vorigen Jahrhunderts griff der ärmste Teil der Bevölkerung zur Eigeninitiative und stellte in Heimarbeit die Mausefallen her. Fahrende Händler aus dem Ort sorgten dann im Winterhalbjahr für den Verkauf der "Nerother Drahtwaren". Sie wanderten durch ganz Deutschland, um das karge landwirtschaftliche Einkommen der Nerother Bevölkerung aufzubessern.
Durch diesen Nebenerwerb blieben die meisten Familien vor dem Ärgsten bewahrt. Um die Erinnerung an diese, für Neroth so bedeutsamen Entwicklungsjahre und an den mittlerweile ausgestorbenen Handwerkszweig wach zu halten, hat sich der Heimatverein Neroth das Ziel gesetzt, die einzige noch im Original bestehende Werkstatt mit den selbstentwickelten Maschinen und Arbeitsgeräten der Nachwelt zu erhalten und zu einem Mausefallenmuseum umzugestalten.
Eintritt: Kinder ein Euro, Erwachsene drei. Infos per Email: MausefallenmuseumNeroth@web.de (Quelle: Mausefallenmuseum)
Öffnungszeiten: 01.04. - 31.10. mittwochs: 14-16 Uhr und freitags 15-17 Uhr